“Hack Darmstadt” im Juni: Unsere Stadt soll besser werden

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Beim zweitägigen Hackathon “Hack Darmstadt” kannst du in Teams die Stadt ein bisschen voranbringen. Ähnlich wie bei der Aktion “Unser Dorf soll schöner werden”, sind einfach alle aufgerufen, die Lust haben. Statt Blumen und Gartenscheren sollen aber unter anderem Sensoren, Messgeräte und Funkstrecken zum Einsatz kommen.

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Ab Freitag, 9. Juni 2017, wird Darmstadt gehackt.
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[nectar_animated_title heading_tag=”h5″ style=”hinge-drop” color=”Accent-Color” text=”Das Ziel: Zeigen, wie einfach es eigentlich sein kann.”][divider line_type=”No Line” custom_height=”20″]

Die Veranstaltung “Hack Darmstadt” findet zum ersten Mal statt, soll aber bei Erfolg regelmäßig wiederholt werden. Die Organisatoren, die eine ähnliche Aktion schon in Zürich anbieten, wollen auch in Darmstadt begeisterte Stadtmenschen finden.

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Wie geht das?

Hier ein Beispiel: Eine der challenges des Hackthons soll das Thema Nachtlärm sein. Mithilfe von Sensoren könnte der Lärm in der Nacht besser gemessen werden. Denkbar wäre auch eine Kartierung der Stadt anhand von Nachtlärm, der übrigens auch krank machen kann. Denn nur wer bessere Daten hat, kann sich auch dafür einsetzen, dass es besser wird.

Um eine solche Kartierung aber tatsächlich zu verwirklichen, braucht es dann auch ein leistungsfähiges Datennetz.

Teilnehmende Teams erhalten deshalb ein gut 80 Euro teures LoRaWAN Kit, mit dem sie arbeiten können. Alles, was du sonst noch brauchst, ist ein Laptop. Die Anmeldegebühr beträgt 20 Euro und deckt die Verpflegung für die zwei Tage ab.

Hier geht’s zur Anmeldung zu Hack Darmstadt.

Unten erfahrt ihr noch mehr Einzelheiten.

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“LoRaWAN” – Was soll das sein?

 

LoRaWAN ist eine Abkürzung für “Long Range Wide Area Network”.

Es handelt sich um ein Funknetz, das mit geringer Energiezufuhr relativ bemerkenswerte Funkleistungen erzielt. Ohne Barrieren können LoRaWAN-Sensoren sogar bis zu 70 Kilometer funken. In der Stadt, wo Häuser, Bäume und Metall die Ausbreitung der Funkwellen verhindern, kann die Funkstrecke aber auch schnell unter einem Kilometer liegen. Das ist immer noch besser als WiFi.

Da LoRaWAN gewöhnlich recht wenig Energie benötigt, können batteriebetriebene Sensoren teils viele Jahre lang funken und erlauben so Langzeitanalysen. Geliefert werden dabei nur Daten. Videos und Bilder “funzen” nicht.[/fancy_box][divider line_type=”No Line” custom_height=”20″]

Hack Darmstadt hat sich der Open Source-Kultur verpflichtet: Alle Ideen, die die Teams entwickeln sowie Technologien, die während dieses zweitägigen Hackathons erfunden werden, sollen weitergegeben und -verwertet werden können, damit alle etwas davon haben.

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[divider line_type=”No Line” custom_height=”10″][nectar_animated_title heading_tag=”h5″ style=”color-strip-reveal” color=”Extra-Color-1″ text=”Interview mit Matthias Zimmermann, Hack Darmstadt Organisator.”][divider line_type=”No Line” custom_height=”20″]

Ich habe Matthias Zimmermann (Bild) interviewt, der Hack Darmstadt mit einer handvoll Leute organisiert. Hier liest du das Interview.

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[nectar_animated_title heading_tag=”h5″ style=”hinge-drop” color=”Accent-Color” text=”Matthias, du und dein Team wollt den Darmstädtern helfen, ihre Stadt zu verbessern. Wie genau? “][divider line_type=”No Line” custom_height=”20″]

Mit diesem Event wollen wir gemeinsam lernen und erforschen wie, wir als Maker und Softwareentwickler mit Open-Source-Technologien zur Erhöhung der Lebensqualität in unserer Umgebung beitragen können. Dies wollen wir mit der Umsetzung von einfachen challenges erreichen, bei denen Austausch, Spaß und Lernen im Zentrum stehen.

[divider line_type=”No Line” custom_height=”20″][nectar_animated_title heading_tag=”h5″ style=”hinge-drop” color=”Accent-Color” text=”Und wer steckt hinter Hack Darmstadt?”][divider line_type=”No Line” custom_height=”20″]

Hinter Hack Darmstadt steht einfach eine lose Gruppe von Personen und Organisationen, die sich für diesen Zweck begeistern. Sebastian, Gerd, Diana, Olav, Claudia, Jochen Falk und ich. Und die zugehörigen Organisationen haben wir auf hackdarmstadt.de aufgeführt.

[divider line_type=”No Line” custom_height=”20″][nectar_animated_title heading_tag=”h5″ style=”hinge-drop” color=”Accent-Color” text=”Für wen eignet sich Hack Darmstadt überhaupt? “][divider line_type=”No Line” custom_height=”20″]

Idealerweise bringt man bereits Programmiererfahrung und/oder Maker-Kenntnisse mit. Hack Darmstadt soll aber für ein breites Publikum offen sein und nicht voraussetzen, dass man bereits früher an solchen Anlässen teilgenommen hat.

[divider line_type=”No Line” custom_height=”20″][nectar_animated_title heading_tag=”h5″ style=”hinge-drop” color=”Accent-Color” text=”Kann man auch allein kommen oder braucht’s ein Team?”][divider line_type=”No Line” custom_height=”20″]

Natürlich können sich auch Einzelpersonen anmelden. Es passt beides, Personen können sich Teams anschließen und Teams können sich auch lokal vor Ort aufgrund der Interessen und Neigungen der Teilnehmer bilden.

[divider line_type=”No Line” custom_height=”20″][nectar_animated_title heading_tag=”h5″ style=”hinge-drop” color=”Accent-Color” text=”Wie laufen die beiden Hackathon-Tage dann ab?”][divider line_type=”No Line” custom_height=”20″]

Wir beginnen mit einem (virtuellen) Kickoff am 2. Juni. Da sprechen wir über die Hintergründe der Technologie des „The Things Network“, das wir als Funkstrecke für ein offenes Netzwerk verwenden werden und erklären die Challenges. Für alle, die da noch nicht dabei sein können, werden wir diesen Kickoff-Event auch live übertragen und im Anschluss auf YouTube posten.

Für den eigentlichen Hackathon treffen wir uns am Freitag, 9. Juni, im BSI-Büro in der Rheinstrasse 97 in Darmstadt und beginnen um 9 mit Kaffee und Croissants. Um 10 Uhr stellen sich die Teams zusammen und beginnen die Arbeit an ihrem Projekt.

Für Getränke, Snacks und Abendessen sorgen wir von der Organisation, am Abend machen wir einfach so lange, wie die Teilnehmer Lust haben.

Samstag, 10. Juni, starten wir um 9 mit einem Frühstück. Dann geht’s weiter mit dem Projekt bis zur Abgabezeit um 15:30. Ab 16:00 zeigen sich dann die Teams, was sie erreicht haben. Anschließend gibt’s Bier und Snacks. Das geplante Ende ist dann um 19:00.

[divider line_type=”No Line” custom_height=”20″][nectar_animated_title heading_tag=”h5″ style=”hinge-drop” color=”Accent-Color” text=”Was waren eure Erfahrungen in Zürich?”][divider line_type=”No Line” custom_height=”20″]

Der Event in Zürich war ein riesen Erfolg. Dazu hat sich auch die große und aktive „The Things Network“ und Maker-Szene beigetragen.

Die Atmosphäre war außerordentlich kreativ und insbesondere der Austausch zwischen den Teams war spannend und hat viel Spaß gemacht.

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[divider line_type=”No Line” custom_height=”20″][nectar_animated_title heading_tag=”h5″ style=”hinge-drop” color=”Accent-Color” text=”Und welches war dein Lieblingsprojekt in Zürich?”][divider line_type=”No Line” custom_height=”20″]

Mein Lieblingsprojekt in Zürich war Voodoo Sonic (Siehe Bild).

Thomas Amberg hat da ein Plüschtier mit LED Augen gebastelt, das der Besitzer bei unangenehmer Lärmbelastung mit Nadeln pieksen kann. Diese Piekssignale werden dann über die Funkstrecke an das Backend gesendet um die „gefühlte“ Lärmbelastung optisch anzuzeigen.

[divider line_type=”No Line” custom_height=”20″][nectar_animated_title heading_tag=”h5″ style=”hinge-drop” color=”Accent-Color” text=”Matthias, was erhoffst du dir persönlich vo diesem Hackathon in Darmstadt?”][divider line_type=”No Line” custom_height=”20″]

Am meisten freue ich mich auf das gegenseitige Kennenlernen der Teilnehmer. Ich hoffe, dass so auch Beziehungen entstehen, die nach diesem Event spannend bleiben und weiter gepflegt werden können. Falls es uns gelingt, mit diesem Event unsere Begeisterung für Open Source und Open Data zu teilen und weiterzugeben, hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Und im Idealfall schaffen wir damit sogar den Kern einer „The Things Network“ Community in Darmstadt.

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Hier klicken, um das Voodoo Sonic Video zu sehen. (Achtung! Grausamkeiten gegen Kuscheltiere werden darin gezeigt!)
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