EventsMAKE

Ihr habt gewählt: Der Fünf-Finger-Turm kommt ins Logo unserer Maker Faire

Das Logo der neuen Maker Faire Darmstadt

Die 3. Darmstädter Make Messe am 23. Februar 2019 findet zum ersten Mal als offizielle Maker Faire statt. So wird sie zum Teil einer weltweiten Community, die von Kalifornien bis Neuseeland und von Südafrika bis Trondheim aktiv ist. Im Nerdletter letzte Woche und auf Twitter haben wir euch gebeten, abzustimmen, wie das Logo aussehen soll. Ihr habt mit großer Mehrheit entschieden: Das Wahrzeichen im Logo der neuen Maker Faire wird der Fünf-Finger-Turm!

Unsere Partner von Maker Faire Deutschland waren sehr schnell. Und so können wir euch heute schon das neue Logo (oben) präsentieren: Es enthält außer dem Turm auf der Mathildenhöhe auch den Hinweis, dass Darmstadt die Digitalstadt ist. Das machen auch die vielen Nullen und Einsen im Hintergrund zusätzlich klar.

Wir finden, dass das bestens passt!

Schließlich hat unsere Maker Faire das Motto „Blockchain meets Internet of Things“. Wir wollen also moderne Bastler und Blockchain-Enthusiasten zusammenbringen. Es wird nicht drum gehen, wo der Bitcoin gerade steht! Stattdessen bringen wir erstmals Hardware-Bastler und Blockchain-Entwickler sowie Content Creators von Steemit zusammen. Angekündigt haben sich unter anderem Lightning Entwickler, Ethereum Core Entwickler, Unternehmer mit Bitcoin-Geldautomaten und und und.

Wir wollen nicht das Bargeld abschaffen, aber Blockchain und Kryptowährungen haben große Vorteile. Ein bisschen ist die Lage, wie damals in den 1990ern als Internet aufkam. Blockchain schafft Vertrauen im Internet. So kann man auch Hardware damit steuern lassen, wie etwa den Steemwhale oder diesen Smarties Dispenser.


Das Programm für die Maker Faire und die Konfeenz „Blockchain meets IOT“ geben wir am 16. Dezember 2018 bekannt. Bis dahin kannst du dich auch hier um einen kostenlosen Stand oder einen Vortrag (15-20 Min. + 10 Min. Fragen) bewerben.


Hier erfährst Du das wichtigste über diese Maker Faire.

Was ist eine Maker Faire?

Wie so vieles, das heute unsere Lebenswelt prägt, stammt auch die Maker Faire aus der Bay Area in Kalifornien. Dort fand 2006 in San Mateo das erste familienfreundliche Festival für Inspiration, Kreativität und Innovation statt. Die Mischung aus Wissenschaftsmesse und Jahrmarkt besteht seitdem in einem weltweiten Netzwerk von Maker Faires. Das „e“ am Ende der Fair ist übrigens kein Druckfehler, sondern ein Wortspiel, das von der englischen Messe (fair) zum französischen Verb für machen (faire) überleitet. Weltweit gibt es heute über 150 jährliche Events, Tendenz steigend. Dahinter steht übrigens das Maker Magazin, welches sich seit 2005  Bibel der Maker nennt. In Deutschland hat der heise Verlag in Hannover die Lizenzrechte übernommen und vertreibt ebenfalls ein Publikation namens Make, die im zwei-Monats-Rhythmus erscheint und im gut sortierten Zeitschriftenhandel für 10,90 Euro erhältlich ist.

Maker Faires in Deutschland

In Hannover, der Heimat der CeBIT und der Herrenhäuser Gärten fand 2013 die erste offizielle Maker Faire auf deutschem Boden statt. Aktuell lockte sie über 20.000 Besucher und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die zweite große Maker Faire in Deutschland empfängt seit 2015 jährlich in Berlin Besucher, zuletzt 15.000 DIY-begeisterte, darunter 3.500 Schülerinnen und Schüler. Neben diesen beiden Großveranstaltungen gab und gibt es im deutschsprachigen Raum in Wien, Zürich, Dortmund, Chemnitz, Herford, Göttingen und an vielen weiteren Orten Maker Faires und so genannte Mini Maker Faires, die häufig in Buchhandlungen in Innenstädten stattfinden und so auch Laufkundschaft auf die Maker-Bewegung aufmerksam machen.

Roman Kessler, Initiator der Make Messen im Rhein-Main-Gebiet kommentiert: „Die Maker Faire Community ist weltweit aktiv – in dem wir offiziell Teil dieser Bewegung werden, geben wir unseren Ausstellern eine größere Reichweite – und hoffen auf noch mehr Besucher, die im Februar ihren Weg zu uns finden und mit uns gemeinsam basteln, entdecken und neugierig sind.“

 

New York, Rio, Tokyo

Fast jede Maker Faire schmückt sich auch mit einem eigenen Logo im schönen hellblau und knallrot – international sind das etwa in New York die Unisphere, der Zuckerhut für Rio, Wien schmückt sich mit Stephansdom und Prater Riesenrad und Paris verlässt sich ganz klassisch auf den Turm des Maître Maker Eiffel. In Deutschland stehen das Brandenburger Tor mit Fernsehturm für Berlin, Hannover zeigt sein prachtvolles Rathaus und der Bodensee lässt den Zeppelin fliegen – im Gedenken an den kreativen Tüfftler Graf Zeppelin.


Jeden Freitag neu: Abonniere jetzt unseren kostenlosen Nerdletter für Rhein-Main.
Dann verpasst du solche Neuigkeiten nie mehr.