5 Gründe warum Rhein-Main besser ist als Berlin

Im Kern: Wir schauen gern über den Tellerrand. Deshalb gehört es zu unserer Firmenkultur, dass wir ab und zu mal woanders arbeiten. Vergangene Woche ist unser 4-köpfiges Team deswegen in Berlin gewesen, um die ://webweek 19 vorzubereiten. Es hat uns echt gut gefallen, aber wir hatten auch Heimweh nach Rhein-Main.

Tacheles: Wir lieben Berlin, aber leben lieber in Rhein-Main. Auch viele Berliner, die wir getroffen haben, pflegen eine Hassliebe zur Hauptstadt. Warum? Hier sind 5 gute, aber völlig subjektive Gründe:

1. Berlin hat ein krasses Problem mit harten Drogen

“Was war das für eine Liebe, wenn einer total abhängig war?” Christiane F.

 

Leider kein Witz: Kinder treten in Drogenspritzen, Werber laden den Agenturchef auf eine Nase ein und an U-Bahnhöfen wird schon morgens Heroin geraucht. Sorry, das ist Betäubungsmittelmissbrauch in einer Form, die echt nicht mehr lustig ist. Klar: Auch Frankfurt hatte mal eine richtig große offene Szene, aber das ist schon 40 Jahre her.

Hey, Berlin: Komm mal klar!

 

2. Die Wege in der Hauptstadt sind weit

“Deine Größe, Berlin, pflegt jeder Fremde zu rühmen.” Johann Wolfgang von Goethe

 

Tja, in Berlin gibt’s alles: Die ideale Yoga-Matte, Hipster Hotspots und Personal Trainer für Bondage-Spielchen. Aber man darf sich von Google Maps nicht täuschen lassen: Oft genug ist der Weg so weit, wie von Wiesbaden nach Hanau.

 

3. Der Berliner Startup-Boom ist gar nicht so toll

“Berlin arm, aber sexy! Ick glob mein Hamsta rammelt!” (The Incredible Herrengedeck – Berliner Band)

 

Keine Frage: In Berlin gibt es viele coole Startups. Aber auch viiiiiieeel Schrott in der Startup-Szene. Oft werden Firmenbewertungen ausgewürfelt oder Startups müssen von einem Tag auf den anderen dutzende Mitarbeiter entlassen. Vor allem, wenn die Kollegen aus dem Ausland extra ins hippe Berlin gezogen sind, wird’s schwer, im Falle des Scheiterns etwas Neues zu finden. Dann sitzen alle gemeinsam weinend auf der Türschwelle und wissen nicht, was sie tun sollen. Wir haben zumindest das Gefühl, dass in Rhein-Main nicht nur die Junkies, sondern auch die Startups deutlich gesünder sind.

 

4. Rhein-Main hat vier Bundesligisten, Berlin nur zwei

“Ich habe gesehen: Tor. Da habe ich mich gefreut. Dann habe ich gesehen: Kein Tor. Dann war scheiße.” (Davie Selke – als Stürmer von Hertha BSC)

 

Glückwunsch an den 1. FC Union Berlin, die es diese Saison erstmals in das Oberhaus des Fußballs geschafft haben. Tolle Fans, klasse Fusi. Dazu kommt die alte Dame Hertha BSC, die im windigen Olympiastadion spielt. Auch in Rhein-Main spielen mit Eintracht Frankfurt und Mainz 05 zwei Clubs erstklassig . Dazu kommen der SV Darmstadt 98 und der SV Wehen Wiesbaden – zumindest noch – in der zweiten Bundesliga, allerdings muss man in der Tabelle aktuell bis ganz nach unten scrollen.

 

5. Wir haben einen großen Flughafen

“Wie man’s macht, isset falsch und macht man’s falsch, isset och nich richtig!” (Berliner Mundart)

 

Schon die neueste Überschrift zum #BER gelesen? Im November soll jetzt der Termin zur Eröffnung festgelegt werden. Anschließend bleibt ein halbes Jahr Zeit, um mit Hilfe von 20.000 Komparsen die Betriebsabläufe im neuen Hauptstadt-Airport zu testen. Ab dem Winter werde man Testpersonen suchen, so der Flughafenchef laut Tagesspiegel.

“Fun” Fact: Für das Geld, das der #BER bislang gekostet hat, hätte man – laut einem nicht weiter überprüften Twitter Userjedem Deutschen 82 Kugeln Stracciatella-Eis kaufen können! Und das war 2017

Zum Vergleich: Den Frankfurter Flughafen nutzen 2018 fast 70 Millionen Passagiere.

 

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Comments (1)

whoop whoop
Berlin

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