Coworking – Raum für deine Ideen

Symbolbild “Coworking” – Eloise Ambursley

Im wohl gemütlichsten Coworking Space Frankfurts, dem Stern 23, gibt es ein Schlafsofa mit Kuschel-Löwe, ein Badezimmer mit Dusche und einen Garten mit Grill. Von dort aus versorgt euch das Team der MAKE fleißig mit relevanten und spannenden Inhalten zu euren Interessen und organisiert Events, die euch begeistern, inspirieren und verbinden. Den Space teilen wir uns mit einer Steuerberatung und einem weiteren Startup. Jeder hat einen Bereich für sich, der Konferenzraum und die Badezimmer werden geteilt, mit Kaffepads hilft man sich aus und mit der Musik sind wir (meistens) rücksichtsvoll. Miete und variable Kosten werden umgelegt und alle bekommen ziemlich viel Infrastruktur zu einem angemessenen Preis. Doch nicht nur aus offensichtlichen wirtschaftlichen Gründen macht das Coworking für uns Sinn. Mittlerweile bestehen auch weiterführende geschäftliche Beziehungen zu beiden unserer „Space-Buddies“. Das Konzept hat es uns angetan. Und damit stehen wir nicht allein. 

“Die Coworking Landschaft im Rhein-Main-Gebiet hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und signifikant zur positiven Entwicklung des gesamten Startup-Ecosystems beigetragen. Es gibt viele tolle Angebote für die unterschiedlichsten Zielgruppen und Anforderungen, spannende Veranstaltungen und einen sehr guten Austausch! Wir von Mindspace sind froh, diese Entwicklung zu begleiten und das Ecosystem zu unterstützen!” (Florian Fellmer, Mindspace, Frankfurt)

Coworking boomt – auch in Rhein-Main

Seit geraumer Zeit sprießen Coworking Spaces in den Großstädten wie Pilze aus dem Boden. Als Stadt mit der größten Coworking Dichte in Deutschland gilt Berlin, doch auch in Frankfurt gibt es nach unserer Recherche mittlerweile über 40 offizielle Spaces, wobei die kleinen – wie das unsere – gar nicht mitgezählt wurden. Der Hype is real. Der Coworking Space gilt als das Büro der Stunde und ist so beliebt, dass sogar kritische Stimmen laut werden. Es liegt in der Natur unserer Communities (Maker, Querdenker, Freelancer, Digitale Nomaden, Startups und Visionäre), dass Coworking ein präsentes Thema ist. Früher oder später braucht man Platz, mehr Platz, Netzwerk, Partner, Funding, etc. Und das alles zu Konditionen, die es einem erlauben, „weiterzumachen“. Deshalb beleuchten wir in diesem Artikel das Coworking Konzept etwas näher und präsentieren euch außerdem unsere neue Orientierungshilfe für Coworking in Rhein-Main: Den Space Award

“Im Rhein-Main-Gebiet ist innerhalb der letzten zwei Jahre die Zahl der Coworking Spaces rasant angestiegen. Darunter sind einige richtig gute Locations dabei. Das Motto Coworking statt Home-Office trifft den Zeitgeist. Freiheit und Unabhängigkeit in Kombination mit Strukturierung und Netzwerk ist super angenehm, modern und cool.” (Sandra Richter-Janicijevic – FinTech Headquarter, Frankfurt)

Was es nicht alles gibt

Coworking Spaces sind gemeinschaftlich genutzte Büroflächen, die innovativen Teams Raum geben, um gemeinsam erfolgreich zu sein und voneinander zu lernen. Diese „neue Arbeitsform“ hat ihre Wurzeln in den USA und etabliert sich seit ungefähr 5 Jahren rasant im deutschsprachigen Raum. Stand heute fällt auf, dass die Spaces so unterschiedlich sind wie die Interessen ihrer Mitglieder. Die Palette reicht von winzig bis riesig, von günstig bis teuer, von privater Zweckgemeinschaft bis kommerzieller Kette von pragmatisch bis stylisch und alles andere auch.😉 Gemeinsam haben die meisten Spaces, dass sich Raum geteilt wird und man nach Bedarf verschiedenste Services dazu buchen kann. Manche Mieter arbeiten lieber täglich an einem anderen „Flex Desk“, andere bevorzugen jeden Tag denselben „Fix Desk“. Auch ganze Büros kann man mieten. Für Gelegenheiten können Meeting-, Seminar- und Event-Räume gebucht werden, es gibt W-Lan, Superfast W-Lan, Drucker, Schränke, Locker, Obstkörbe, Kaffee, Säfte. Manche Spaces sind 24/7 zugänglich, andere bieten einen Telefonservice oder eine Firmenadresse an. Sogar Kinderbetreuung ist mancherorts möglich. Ihr seht: Es ist nicht ganz leicht, hier den Durchblick zu wahren und den passenden Space für die jeweiligen Bedürfnisse zu finden. Auch treffen nicht alle Spaces den Zahn der Zeit: „Ich finde, dass die Spaces nur so aus dem Boden sprießen….der Trend jedoch mittlerweile schon fast wieder gefühlt zurück geht und die ersten wieder schließen.“ (Alina Kilian – TechQuartier, Frankfurt)

Wir verleihen den Space Award

Mit dem Space Award bieten wir euch eine Orientierungshilfe für Rhein-Main. Auf einer interaktiven Karte werdet ihr sehen können, welche Spaces es in eurer Region gibt und was ihr von ihnen erwarten könnt. Dies hilft nicht nur den Nutzern, sondern auch den Spaces selbst, die ihr Angebot schärfen und sich untereinander noch besser vernetzen können. Mancher sieht nämlich genau hier noch Luft nach oben: „Agiles Umfeld, noch zu wenig Kooperation.“ (Kai Ruf, HUB31, Darmstadt) 

Zu Beginn der ://webweek 19, am 4. November, werden wir die Sieger des Space Awards küren und verkünden, wer im nächsten Jahr den Titel „Bester Coworking Space deiner Stadt“ tragen darf. Während der ://webweek 19 können sich außerdem alle Spaces mitsamt ihren Communities präsentieren und gemeinsame Ziele und Synergien identifizieren und verfolgen. Denn eines haben die Spaces und die MAKE sicher gemeinsam: Wir bauen Communities.

„Die Coworking-Landschaft in Mainz ist schon recht vielfältig und es findet ein angenehmer Austausch zwischen den Spaces statt. Potenzial zum weiteren Vernetzen im Rhein-Main-Gebiet und gemeinsamen Veranstaltungen sehen wir aber auf jeden Fall – davon profitieren sicher alle.“ (Nina Wansart, Gutenberg Digital Hub, Mainz)

Viele Grüße aus dem Stern 23 😉 

Euer MAKE Rhein-Main Team 

Fragen? Anregungen? Tipps? Gerne unten im Disqus!

Jeden Freitag neu: Abonniere jetzt unseren kostenlosen Nerdletter für Rhein-Main!

Related Posts

Leave a comment