Diese 4 Schritte solltest du bei Feedback beherzigen

Feedback gone wrong?Die Feedback-Kultur ist ein großes Thema in jedem Büro. Alle wollen das Beste, aber falsches Feedback kann auch schnell für dicke Luft sorgen: Schließlich ist es noch nicht so viele Jahre her, dass man anstelle des Buzzwords “Feedback” in Deutschland einfach “Kritik” gesagt hat.

Und wer wird schon gerne kritisiert?

Ratschläge sind auch Schläge

Alex Krause, den ihr während der ://webweek 19 auf der Agilen Konferenz als Speaker treffen werdet, bezeichnet sich selbst als “Agiler Sprengmeister und Ruhestifter”. Schon sein Titel inspiriert dich zum Nachdenken – wobei dieser bärige Berliner diese Gemütsruhe ausstrahlt, bei der man einfach gerne zuhört. Er beschäftigt sich in ganz Deutschland mit Agilen Prozessen und stiftet schon durch sein Auftreten halt einfach erstmal Ruhe.

Was ist Feedback und was schon schmerzhafte Kritik?

Zusätzlich zur Agilen Konferenz, am Donnerstag, 7. November 2019, haben wir ja – dank eures Feedbacks aus 2018 – die kostenlose E-Learning-Plattform Agile-Culture.io aufgebaut, auf der ihr das neue Agile Culture Zertifikat für Bewerbungen und Beförderungen erwerben könnt (wie erklären wir hier). Auch Alex Krause ist einer der Agile-Culture-Dozenten.

Als Alex zu den Aufnahmen fürs E-Learning in unserem Studio war, haben wir ihn auch gefragt, wie man am besten Feedback gibt. Weil die Grenzen zwischen Feedback und vielleicht sogar schmerzhafter Kritik fließend sind, empfiehlt Alex, beim Feedback-Geben viel Sorgfalt walten zu lassen.

Das sind die 4 Tipps von Agile-Culture.io Dozent Alex Krause zu konstruktivem Feedback

Tipp 1: Warte, bis du nach Feedback gefragt wirst

Bei machen Menschen gewinnt man schnell den Eindruck, dass sie echt mal Feedback nötig haben. Anderen möchte man gerne helfen, weil man schon mehr Erfahrung hat. Der Wunsch, Feeback zu geben, reicht aber leider nicht aus, um wirklich beim anderen etwas zu bewirken. Der Geist des Gegenübers muss offen sein, sonst fällt auch der bestgemeinte Ratschlag auf taube Ohren.

Und es gibt nur ein sicheres Zeichen, dass die andere Seite jetzt auch ihre Ohren spitzt: wenn sie nach Feedback fragt!

Tipp 2: Trainiere aktiv, nach Feedback zu fragen

Ob andere Feedback wollen und annehmen, kann man nicht kontrollieren – aber das eigene Verhalten schon. Mit konstruktivem Feedback hat jeder von uns die Chance, ein Stück weit besser zu werden. Jeden Tag. Aber ob du das richtige Feedback bekommst, liegt auch daran, wen, wann und wie du danach fragst. Das ist immer sehr abhängig vom eigenen Charakter und der Situation.

Der größte Experte für das Feedback, mit dem man weiterkommt, ist man immer selbst. Und das kannst du jeden Tag trainieren. Also beginne mit dem Feedback bei dir selbst.

Tipp 3: Kommuniziere “gewaltfrei” mit Ich-Botschaften

Ratschläge sind auch Schläge – das wussten schon Donald Ducks Neffen, die Drillinge Tick, Trick und Track. Hätte Donald öfter mit Ich-Botschaften an der Erziehung seiner Neffen gearbeitet, wären lustige Taschenbücher sicher nicht so lustig

Doch in der Welt außerhalb von Entenhausen rät Alex zu gewaltfreier Kommunikation, damit das Feedback auch bei Menschen ankommt, die nicht so ein dickes Fell haben.

Tipp 4: Nicht nur denken, sondern auch machen

Unser Credo kennt ihr ja: Es heißt MAKE und nicht Think Rhein-Main! Und auch Agile-Culture.io Dozent Alex Krause rät, einfach mal auszuprobieren. “Man kann Dinge beim ersten Mal nicht richtig machen”, sagt er in unserem Video. Nur Mut!

 

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Comments (1)

[…] PHP und Scrum vs. Kanban, nein, es gibt auch viel zu lernen über Achtsamkeit am Arbeitsplatz und den richtigen Umgang mit Feedback. Denn: Immer mehr Banken, Versicherungen und viele andere Unternehmen, arbeiten auch außerhalb der […]

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