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Eine 3D-Druck Community mit mehr als 1900 Mitgliedern und spannenden Stammtischen.
Auch auf der MAKE 2017 werden sie einige Drucker im Gepäck haben und euch über Vor- und Nachteile aufklären.

man glaubt gar nicht, was diese Dinger so alles können…

In den Hobbykellern und Werkstätten der Mitglieder der 3D-Druck Community entstehen immer neue Drucker, im Internetforum der Gruppe informieren sich ungefähr 1900 Mitglieder über neue Ideen und helfen sich bei Problemen. Das Ziel der Gruppe: 3D-Drucken verständlich und bezahlbar machen. Auf der Make 2017 werden sie einige ihrer Modelle mitbringen, um mit Einsteigern und Fans über ihre Entwicklungen zu sprechen.

3D Drucker auf der MAKE 2017?

Im Interview für das Makerprofil war sich die Community noch sicher, Ende 2016 ihr wichtigstes Projekt realisieren und zur Make 2017 mitbringen zu können: Ihr selbst entwickelter 3D-Drucker, der “3DDC Core”, sollte als Bausatz in den Handel kommen. “Leider hat das nicht geklappt, wir haben Probleme mit dem Vertrieb”, erklärt Alexander Janson, einer der führenden Köpfe hinter der Community. “Bis wir dafür eine Lösung gefunden hat, liegt das Projekt auf Eis”.

Sehr erfolgreich läuft hingegen die Community, die immer weiter wächst. Gemeinsam entwickeln die Mitglieder dort unter anderem bereits bestehende Drucker weiter: “Das ist vor allem Detailarbeit, wir verbessern zum Beispiel einen Antrieb oder eine Riemenführung.” Wie viel diese kleinen Verbesserungen bewirken können, wird die Community auf der Make 2017 zeigen: Im Gepäck haben die Maker verschiedene Typen selbst entwickelter Drucker mitbringen. “Wir werden so sechs bis acht Drucker dabei haben, die alle ein bisschen unterschiedlich funktionieren. Wir bringen verschiedene Druck- und Antriebstechniken mit.”

So kann man die Vor- und Nachteile im direkten Vergleich miteinander abwägen und den Bastlern Löcher in den Bauch fragen. “Wir wollen allen, die überlegen, sich einen 3D-Drucker zuzulegen, ihre Fragen beantworten.” Außerdem werden sie selbst Gedrucktes mitbringen, von schlichten Alltagsgegenständen bis hin an die Grenzen des Machbaren, was den Stand auch für Eingefleischte interessant macht: “Mit uns kann man schön fachsimpeln.”

Eine wachsende und enge Community

In der letzten Januarwoche hatte die 3D Druck Community erstmals über 1900 Mitglieder aus ganz Deutschland und seinen Nachbarstaaten. Davon diskutiert ein großer Teil aktiv im Forum mit, viele aus dem näheren Umkreis kommen zu den Stammtischen der Gruppe in Grünstadt. “Die Treffen dauern teilweise bis in den nächsten Morgen”, erzählt Alexander, der selbst nicht von Anfang an dabei war. “Die Community verdanken wir Alexander Braitschev, ohne ihn würde es das Forum nicht geben.” Heute wachsen die Mitgliederzahlen immer noch, die am meisten diskutierten Themen sind laut Alexander die beliebtesten Druckermodelle – und der Dauerbrenner “Marke Eigenbau”. Er sieht in dem Mitgliederzuwachs vor allem eine Chance: “Jedes neue Mitglied bringt neue Ansätze und Ideen mit.”

Er selbst gehört mit seinem Projekt, dem Drucker MKC, zu den am meisten kommentierten und auch am häufigsten nachgebauten Modellen. Einen Grund hierfür sieht er in der Bauweise des Modells: Die Einzelteile werden erst zusammengesteckt und dann mit Schrauben fixiert werden. “Das geht so leicht, dass man es anhand von Fotos nachbauen kann, eine Anleitung braucht man eigentlich nicht”. Dass er mit seinem Drucker so erfolgreich sein würde, wusste er zu Beginn aber nicht. “Das ging total durch die Decke und macht jetzt eine Menge Arbeit, aber ich habe großen Spaß dabei.”

Wir sind bereit!

Die Flächen, auf denen die verschiedenen Drucker Schicht für Schicht Objekte drucken, unterscheiden sich je nach Ausführung. Von kleinen bis zu großen Projekten ist je nach Drucker fast alles möglich: “Auch einen InMoov könnte man mit vielen unserer Drucker selber machen”, sagt Alexander. “Wir haben Druckflächen zwischen hundert mal hundert Millimeter und sechshundert mal sechshundert Millimeter.” Ihn beeindruckt an dem Projekt vor allem die Arbeit, die außer dem Druck noch in den Teilen steckt: “Bei einigen Segmenten steckt ganz schön was dahinter, das Programmieren ist oft aufwendiger als das Drucken selbst.”

Und das Gute: Große Vorbereitungen muss das Team auch nicht treffen. “Wir sind eigentlich fertig. Wir haben die Drucker, das Plakat entsteht gerade. Die MAKE kann kommen!”

(INFO):

Wenn auch du perfekt für die Make 2017 vorbereiten willst, kannst du hier über StartNext bis zum 20. Februar dein Ticket vorbestellen und uns gleichzeitig helfen, den inMoov nach Frankfurt zu holen. (hier klicken! und Ticket vorbestellen) 

StartNext ist eine Crowdfunding-Plattform, auf welcher wir derzeit versuchen tolle Projekte für die MAKE 2017 zu finanzieren. Als Dankeschön hat jeder Unterstützer die Chance eine Eintrittskarte zur MAKE 2017 geschenkt zu bekommen.
Das ist doch ein fairer Deal?

Falls du neugierig auf 3D-Druck geworden bist, findest du Alexander Janson als “alejanson”, Forumsgründer Alex Braitschev als “paradroid” und Mitadministrator Edwin Altmann als “Edwin” in der 3D-Druck Community

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