Das ist die Knaller-News zum Start der neuen Bundesliga-Saison: Nerds und Fußball passen doch zusammen!

Zumindest in Frankfurt, denn unsere Eintracht hat seit dem Frühjahr ein neues Programm für den Technik-Nachwuchs gestartet. Ziel ist es, mithilfe innovativer Ideen aus der Community im Jahr 2020 der fortschrittlichste Bundesligist zu werden. So soll mehr Geld für bessere Spieler verdient werden.

Gemeinsam mit dem Startup-Hub Tech Quartier sucht die SGE (steht für Sp​ortgemeide Eintracht) seit dem Frühjahr die besten Ideen und engagiert sich im Bereich Startups. Federführend ist Timm Jäger, der als Referent des Vorstands für die strategischen digitale Projekte zuständig ist. Der Tech-Libero unseres Lieblingsvereins geht auf die Community zu und sucht das Gespräch. Dafür hat er eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel "Mit Laptop & Leibchen" ins Leben gerufen.

“Früher gab’s nur Striche auf’m Flipchart”, - Jan Zimmermann Eintracht Pokalheld 
zur Technologie-Revolution im Fußball

“Ich spiele ja schon ein bisschen länger und diese technischen Hilfsmittel sind erst in den den letzten Jahren aufgekommen”, sagte der inzwischen 33-Jährige Zimmermann im Wortlaut. “Als ich mit 18 zu den Profis kam, gab es null komma null Technologie - nur Striche auf dem Flipchart und das war’s. Heute habe ich kaum eine Minute ohne Technologie. Bitte nicht falsch verstehen: Ich finde das gut und wir haben viele Vorteile davon.”

Von der GPS-Pulsuhr über den Platz gejagt

Tatsächlich können Zimmermann und andere Mannschaftsmitglieder heute kaum mehr einen Schritt auf dem Platz machen, ohne dass Systeme ihre Werte monitoren. Der gebürtige Offenbacher ließ auch durchblicken, dass das ständige Tragen der Pulsuhr mit GPS nicht immer nur ein Zuckerschlecken ist: “...denn dadurch darfst du jeden Lauf machen.” Natürlich nimmt er das sportlich.

Zu den größten technologischen Errungenschaften gehört für Zimmermann die Videoanalyse. Inzwischen ist es üblich, dass sich Bundesligamannschaften wie die Eintracht in der Halbzeitpause sechs bis sieben Szenen aus der ersten Hälfte in der Kabine anschauen.

“Das ist eine extrem große Hilfe”, findet Zimmermann. “Aus der Vogelperspektive hat’s einen ganz anderen Wert, als wenn man sich die Situation einfach nochmal vorstellt.”

Soweit die Technologie-Revolution aus Sicht des Spielers:

Hier steht natürlich die Nutzung im Vordergrund, nicht die Entwicklung. Hier sollen dann in Zukunft die Innovativen zum Zuge kommen. Welche Technik-Ideen in Zukunft den Fußball verändern werden, wird sich zeigen.

Vielleicht hast du ja eine Idee für unsere Eintracht? Dann kommentiere am besten unten.

Übrigens: Die zweite Auflage von “Mit Laptop und Leibchen” findet am 12. September im Tech Quartier statt. Nach dem Hinspiel im Eintracht Museum folgt dann sozusagen das Rückspiel.

Unser Autor Roman Keßler gratuliert Jan Zimmermann nachträglich zum Pokalsieg

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