Was hat es mit dem Ultraschall-Levitator auf sich?

Shintaro: Wir sind mitten in der Planungsphase und trommeln alle Leute zusammen. Nach den größeren Projekten in den Vorjahren, wollen wir auf der 6. MAKE rhein-main wieder die gesamte Palette unseres Hackerspace in Oberursel zeigen. Da gibt es kleine Basteleien bis hin zu aufwendigeren Projekten.

Roman: Was für euch “kleine Basteleinen” sind, so kenne ich euch, das sind größere Aufgaben für Anfänger. Ihr wollt ja sogar einen Ultra-Schall-Levitator mitbringen. Also, was genau können wir erwarten?

Shintaro: Der Ultra-Schall-Levitator ist schon eine sehr interessante Sache, mit dem man sogar Wassertropfen fliegen lassen kann. Da wird eine “stehende Ultra-Schall-Welle” erzeugt, in der sich Partikel fangen können. Die stehen dann in der Luft und das sieht toll aus. Es ist übrigens auch ein Bausatz, den sich jeder bestellen kann. Es ist ein minimaler Löt-Aufwand dabei und fast jeder kann das bauen.

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Ultraschall Levitator Hackerspace FFM

Ultraschall-Levitator vom Hackerspace FFM

Ultraschall Levitator Hackerspace FFM

"Wir lassen Wassertropfen fliegen!"

Roman: Hört man beim Ultra-Schall-Levitator denn irgendwas?
Shintaro: Nein, für den Menschen ist das unhörbar, aber man sollte es mal gesehen haben!
Roman: Und kann man die Tropfen hin- und herschieben?
Shintaro: Tatsächlich lassen sich Wassertropfen dann in der Luft mithilfe des Ultra-Schall-Levitators steuern. Für Metall hat er aber nicht genug Kraft.

“Es war noch nie leichter, mit modernen Technologie zu basteln als heute”

(Shintaro, Hackerspace FFM e.V.)

Der Hackerspace FFM auf der MAKE Rhein-Main!

Roman: Was bietet ihr den Besuchern der 6. MAKE rhein-main noch?

Shintaro: Wir bauen aktuell noch ein Schlierenoptik-Gerät. Das muss man sich ähnlich wie eine Fata Morgana oder die heiße Luft einer Kerze vorstellen. Oder wenn man sich die Händer reibt, werden sie warm. Die warme Luft steigt dann auf und das Licht wird dadurch anders gebrochen und unser Projekt soll das dann darstellen. Hoffentlich werden wir rechtzeitig zur 6. MAKE rhein-main damit fertig.

Roman: Der Hackerspace FFM e.V. gehört zu den ersten Ausstellern bei der MAKE rhein-main und ihr seid seit 2014 immer mit dabei gewesen. Was bringt euch die MAKE rhein-main?

Shintaro: Wir sind ambitionierte und moderne Bastler. Wir wollen die Leute einfach begeistern und zeigen, wie einfach der Umgang mit modernen Technologie inzwischen geworden ist. Die Gäste können uns so auch kennen lernen und vielleicht tritt jemand Neues bei uns in den Verein ein.

Roman: Ist es wirklich so einfach? Mancher hat noch nie einen 3D-Drucker gesehen.

Shintaro: Die Technik hat einen enormen Schub erhalten. Früher musste man erst eine Ausbildung für eine Fräse machen - heute kann man sich einen 3D-Drucker kaufen und die Softwaren runterladen. Es geht wirklich leichter, als viele denken.

Roman: Wie kann man bei euch am mitmachen, wenn man auf der 6. MAKE rhein-main neugierig geworden ist.

Shintaro: Montagabends haben wir immer eine offene Tür für Neugierige und potentielle Mitglieder. Das ist der ideale Termin. Am Mittwoch gibt es für die 3D-Drucker immer ein Special. Da kann man sich informieren, wie der Hase läuft und welche Drucker auch wirklich gute Ergebnisse liefern.

Roman: Schön, dass ihr auch am 26.+27. Mai wieder dabei seid!

Shintaro: Die MAKE ist eine gute Veranstaltung, wo man sich trifft. Es ist eine inspirierende Veranstaltung, die jedes Jahr besser wird. Wir sind gerne dabei.

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