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Unter dem Namen „MachWerk“ schmieden Paul Wege und Fritz Ehlers Pläne für einen richtig großen Makerspace mit 1.500 Quadratmetern. Schon jetzt sind sie in Frankfurt mit Basteln-Workshops aktiv.

Wir haben mit Initiator Paul Wege über die genauen Pläne und Vorstellungen gesprochen.

Von Lia Rodehorst

Das „MachWerk“ ist vielleicht dein nächster Geheimtipp für Basteln und Spielen für Erwachsene und Kinder.

MakerSpace

Paul Wege ist einer der aktivsten Aussteller der Make Rhein-Main. Natürlich kommt er auch zu unserer nächsten Messe am 18. Und 19. März 2017 in Frankfurt. Paul und sein Kollege Fritz Ehlers haben große Pläne: Schon seit drei Jahren schwirrt die Idee für einen Makerspace mit pädagogischem Konzept in ihren Köpfen. Die Vision „MachWerk“ wird schrittweise zur Realität.

Ihr nennt euch selbst „Europas ersten Makerspace mit Bildungsanspruch.“ Steile Vorlage! Was genau verbirgt sich hinter dieser Aussage?

Wir wollen wie jeder andere Makerspace ein Raum für alles sein: Auch bei uns wird man häkeln, löten und fräsen können. Aber zusätzlich wollen wir in 3-4 Jahren ca. 300 Workshops pro Jahr durchführen. Eine unserer Zielgruppen sind dabei Schüler aller Stufen: Viele gute Projekte kann man mit der begrenzten Ausstattung der Schulen nicht umsetzen. Bei uns können die Kinder mit den Händen arbeiten. Wer erst rechnen muss, um dann zu basteln, begreift die Rechenwege viel besser, als jemand, der nur etwas darüber liest. Learning by doing eben. Aber auch für Erwachsene sind wir interessant. Bei uns wird man Programmieren lernen können, aber auch den Umgang mit verschiedenen Werkzeugen und Maschinen.

Wie entstand die Idee dazu?

Wir saßen in einem  Co-Working Space und haben kleine Workshops veranstaltet, uns gegenseitig Programmieren beigebracht und solche Dinge. Dann dachten wir: „Wäre es nicht super, wenn wir eigene, große Räume dafür hätten?“ Die Grundidee der Maker ist es, verschiedene bestehende Dinge neu zu kombinieren und ihnen so neue Funktionen zu geben. Und genau das haben wir vor. Denn einen Makerspace, wie wir ihn uns vorstellen, gibt es in Frankfurt bisher nicht – und die Konzepte aus den USA können wir natürlich nicht eins zu eins übernehmen.

Sind 1.500m² für den Start nicht ein bisschen viel? Gerade in einer Stadt mit Platznot wie Frankfurt…

Niemand sitzt gerne den ganzen Tag da und starrt einfach gerade aus. Menschen wollen mit ihren Händen arbeiten, etwas erschaffen. Es ist doch schade, wenn verstreut auf viele Hobbykeller einzelne Menschen einsam vor sich hinwerkeln. Wenn man in einem Raum sitzt, kann man sich austauschen und helfen. Auch deswegen wollen wir zusätzlich verschiedene Co-Working Möglichkeiten für Start-up Unternehmen anbieten.

Weil wir für jeden zugänglich sein wollen, braucht das viel Platz. Nicht zu vergessen sind auch Sicherheitseinrichtungen wie Fluchtwege, die gut ein Drittel der Fläche benötigen. Viele Makerspaces haben ihre Fläche alle zwölf bis fünfzehn Monate verdoppelt. Also dachten wir uns: Überspringen wir das doch ein- oder zweimal und fangen gleich mit einer Größe an, mit der wir etwas länger arbeiten können.

Du willst auch zur unseren nächsten Make Rhein-Main kommen?
Unsere 5. MAKE Rhein-Main Messe wird am 18. und 19. März in Frankfurt stattfinden. Auf der Make Rhein-Main erklären dir die Nerds von nebenan, Technologie zum Anfassen. Und zum Mitmachen! Getreu unserem Motto „think global, make local“ organisieren wir seit 2013 Messen für Technikbegeisterte (und ihre Kinder) im Rhein-Main-Gebiet. Maker-Messen auf der ganzen Welt wecken bei immer mehr Menschen den Düsen-Trieb.

● Sei dabei und sichere dir HIER schnell deine Eintrittskarte.
Mit dem EARLY-BIRD Angebot erhältst du bis Mitte Februar 20% Rabatt (Hier klicken!)
● Auch Kinder bis 12 Jahre erhalten einen ermäßigten Eintritt. (Hier gehts zum Kinder-Angebot!)

Achtung: Da wir dieses Jahr mit deutlich mehr Besuchern rechnen, aber nicht unendlich Platz haben, ist es wichtig, dass ihr euch jetzt ein Ticket holt.

Was sind eure Ziele für 2017?

Wir haben noch keine eigenen Räume. Die richtigen Räume sind unser Ziel für 2017. Gerade dürfen wir im Rahmen einer Ausstellung in Räumen des Frankfurter Kunstvereins arbeiten und können so einiges ausprobieren und Leuten von unserem Projekt erzählen. Aber da das befristet ist, machen wir – vor allem ich – vor allem kleinere Projekte. „MachWerk mini“ also.

Was ist ein „MachWerk mini“?

Kleine Gadgets aus Überraschungseiern zum Beispiel. Zur Make Rhein-Main bringen wir wieder alles mit, was man dafür braucht. Also Batterien, LEDs und Ähnliches. Die kleinen Zahnbürstenflitzer vom vergangenen Jahr werden auch wieder mit dabei sein. Außerdem können Kinder bei uns Superhelden basteln, die dank einer LED leuchten, wenn man ihnen auf den Bauch drückt.

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