Warum wir uns für die Maker-Bewegung stark machen?
Kurze Antwort:  Weil’s einfach Spaß macht!

Lange Antwort:  Von Deutschland spricht man ja gerne als Technik-Hochburg. Aber stimmt das heute wirklich noch?
Die meisten Menschen kennen doch nicht mal alle Funktionen ihres Smartphones. Und auch unsere Unternehmen werden zusehends von Silicon Valley abgehängt.

Dabei wird Technik immer wichtiger. Computer, Handy und Internet – wenig hat unsere Leben und Kultur so beeinflusst, wie die technischen Revolutionen der vergangenen Jahrzehnte. So wird es auch weitergehen, denn der technische Fortschritt wird immer schneller.

Weil wir das alles aber nicht wahr haben wollen, ist das Netz für unsere Kanzlerin Neuland. Deswegen ist es okay, dass ausgerechnet Günter Öttinger EU-Kommissar für Digitales ist.

Und deshalb machen sie uns Angst vor 3D-Druckern. Als hätten wir alle in unserer Freizeit nicht Besseres zu tun, als daheim Waffen zu drucken. Und nicht auszudenken, wenn wir in Zukunft alle konstruieren statt zu konsumieren: Wer steigert dann noch das Bruttosozialprodukt?

Aber nicht alle sind Technikmuffel. Die Maker-Bewegung wird seit zehn Jahren auch in Deutschland immer stärker. In „Hackerspaces“, „Fablabs“ und „offenen Werkstätten“ über all in Deutschland und der Welt basteln „Nerds“ vor sich hin. Wir sollten uns von ihrer Technikbegeisterung anstecken lassen und wieder mal selber “was bauen”.

Heute und in Zukunft gilt: Eine gute Demokratie kann sich Technikverdrossenheit nicht leisten!

Nur ein Elektorat, das ein gewisses Verständnis für die Auswirkungen des technischen Wandels hat, wählt auch Politiker, die Ahnung haben und lässt sich nicht uneingeschränkt von den digitalen Multis ausspähen.

Wir wollen keine „Nerdokratie“, aber…

… die „Nerdokratie“, in der wir alle nur mit Technik spielen, ist natürlich eine Utopie. Aber Technik ist heute eben auch Politik. Wir, die in der Maker-Bewegung versammelten early adopter, helfen, die Auswirkungen von Technik besser zu verstehen.
Dass das alles ganz leicht und spielerisch geht – ohne den erhobenen Zeigefinger – das beweisen unsere Maker-Messen, die wir seit 2013 organisieren. Sie bringen Groß und Klein viel Spaß und man lernt von den kreativen Genies von nebenan.

Wir sind ein kleines Team technikbegeisterter, junggebliebener Kinder der 80er und 90er Jahre, die mit unterschiedlichsten Talenten und Ausbildungen dafür sorgen, eine Plattform zum Austausch, zum Lernen und neugierig machen zu schaffen, was in Schulen, Ausbildungen, im Studium und im Alltagsleben oft viel zu kurz kommt.

Roman Kessler

Roman Kessler

Gründer & Community Organizer

Adam Siwy

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Mitgründer & Community Organizer

Nils Mierzynski

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Programmierung & Website

We want You!

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